Umfrage

Wo wart ihr im Sommerurlaub?













Ergebnis

Newsletter







Kraken, Kreuze, Kürzungspläne

Geschrieben von: Sophie Victoria Knebel und Leonard Wolckenhaar Donnerstag, den 12. August 2010 um 17:09 Uhr

altIm Sommerloch gehts "tierisch" tief nach unten - Scrab wagt einen Blick in den Abgrund

Täglich neue Hitzerekorde, Gratis-Sauna in der Bahn, Persönlichkeitsanalysen anhand der Lieblings-Eis-Sorte und Tipps und Tricks, wie die Figur den Sommer allen Sünden zum Trotz überleben soll. So belanglos lesen sich zur Zeit landauf, landab die Titelzeilen. Bei solchen Themen und einem Thermometer, das Dauerhöchststände zeigt, ist klar: In Deutschland ist mal wieder Sommerloch angesagt. Da geht es also runter, tief runter, das Niveau der öffentlichen Debatte. Man könnte auch sagen: „den Bach runter“. Während dieser Bach verlässlich wie jedes Jahr durch den deutschen Blätterwald fließt, wo sonst höchstens die ein oder andere (Zeitungs-)Ente flattert, schwimmt in seinem Lauf auf einer Welle des Erfolgs: Paul, der Oktopus.                                                                            

Der hat, so ist es nun einmal Kraken-Manier, eine Wolke (Drucker-)Tinte ausgestoßen,

Weiterlesen: Kraken, Kreuze, Kürzungspläne

Dixiklo und Zwangsdiät

Geschrieben von: Katharina Stökl und Yin Tsan Montag, den 21. Juni 2010 um 15:37 Uhr

Das Hurricane-Festival lockte am Wochenende 70 000 Besucher nach Scheeßel

Bildunterschrift: Unter bedecktem Himmel feiern Besucher aus Norddeutschland nationale und internationale Rockmusiker. by: FKP SkorpioDie Festivalsaison hat begonnen. Nach dem Lunatic-Festival verschlug es die Lüneburger Jugend am vergangenen Wochenende nach Scheeßel zum Hurricane-Festival. Die Dixi-Klos stinken, die Schminke ist verwischt, Staub wirbelt in der Luft. Erfahrene Festivalbesucher fühlen sich auf Anhieb heimisch. Für sie ist das Hurricane ein fester Bestandteil ihres Sommerprogramms. Neulinge hingegen haben es nicht leicht, sind mit der Gesamtsituation überfordert. Dabei bedarf es für den perfekten Hurricane-Besuch lediglich drei Regeln, an die man sich halten sollte: Zunächst einmal sollte sich jeder, der es mit dem Festivalgelände aufnehmen möchte, vorab einen Überblick verschaffen. Planen ist zwar nicht Rock´n´Roll.

Weiterlesen: Dixiklo und Zwangsdiät

Lunatic Festival 2010

Geschrieben von: Lena Köpsell Montag, den 07. Juni 2010 um 17:21 Uhr

Hunderte von Peace-Zeichen strecken sich dem dämmernden Himmel entgegen. Auf der Bühne schüttelt Rapper Promoe seine Dreadlocks zum Beat. Er gehört zu den Looptroop Rockers, dem Hauptact des diesjährigen Lunatic-Festivals. Über tausend Besucher konnte, das seit 2004 bestehende studentisch organisierte Event verzeichnen. Alle lobten das Line-up, aber ganz besonders das Wetter. Bei über 27 Grad lagen die Festivalbesucher vor der Bühne auf Matratzen und Sofas oder sie gönnten sich Schatten in einem der Strandkörbe im Beachclub. Dort befand sich die zweite Bühne des Festivals, auf der vorwiegend deutsche Kombos spielten, wie zum Beispiel Marbert Rocel , die mit ihrem gefühlvollen Elektrosound, viele Zuschauer begeisterten. Um Punkt 13 Uhr eröffneten die Lokalmatadoren „Die Chucks“ das Festival. Sie hatten sich zuvor gegendrei andere Newcomerbands aus ganz Deutschland durchgesetzt und waren sichtlich stolz. „Das ist bis jetzt die größte Bühne, auf der wir spielen durften“, der Sänger der Band Raphael Kufner lobt außerdem die Organisation, „Alles ist so straff und gut geplant, ohne dass dabei das Familiäre verloren geht, das dieses Festival ausmacht.“ Wohl fühlten sich auch Who knew. Die 6-köpfige Band, die sich dem Indie-Power-Pop verschrieben haben, fanden eher ein gemütliches Publikum vor. Der Großteil der Festivalbesucher war um 15 Uhr noch nicht in Tanzlaune. Das änderte sich schlagartig, als zwei verkaterte Hamburger die Bühne betraten. Bratze heizte der Masse mit treibenden Elektrosounds und prägnanten Texten ordentlich ein. Sie entschuldigten sich mehrfach für ihre gesundheitliche Verfassung und verschwanden kurzen nach ihrem Auftritt in Richtung Heimat.

Die Chrystal Fighters begannen ihren energiegeladenen Auftritt mit dem Ohrwurm „I love London“. Und brachten damit alle zum Schwitzen. Die Chrystal Fighters waren aber nicht die einzigen Vertreter ihrer englischen Heimat. Auch von We have Band, das Elektro-Pop-Trio, das von der britischen Musikpresse bereits als „the next big thing“ betitelt wird, konnten die Lunatic-Besucher nicht genug bekommen. Aber wenns am Schönsten ist sollte man aufhören. Nach dem Auftritt der Looptroop Rckers war das aber noch lange nicht der Fall. Denn dann startete die Aftershowparty, bei der die Festivalbesucher den erlebnisreichen Tag zu den Beats von bassport und Body Movin` ausklingen lassen. Ob das Lunatic-Festival auch im nächsten Jahr stattfinden wird steht leider noch in den Sternen. Denn die Parkplatzfläche vor dem Vamos kann 2011, wegen dem Bau des Audimaxx, nicht mehr genutzt werden. Deshalb hoffen die Lunauten, die Genehmigung für die Nutzung der Mensawiese zu bekommen. Grün würde eh viel besser zu dem nachhaltigen Festival passen, dass CO2-Zertifikate kauft und Biobratwurst anbietet.

Klimasünder sehen rot

Geschrieben von: Katharina Stökl Dienstag, den 01. Juni 2010 um 12:58 Uhr

Am 29. Mai war es soweit: In Nordrhein Westfalen wurden Klima Knöllchen an Umweltsünder verteilt. Die Kampagne "Heiße Zeiten - Nimm das Klima in die Hand" ging in die zweite Runde. Dieses Mal sogar:

Der Motor qualmt, Ruß verteilt sich auf der Fahrbahn. Vollschaden. Ralf ist auf der Strecke geblieben. Der erfolgreiche Manager fährt einen BMW 525d Touring, weil sich der so gut fährt. Fuhr muss man besser sagen, denn allzu weit wird er es mit seiner Luxuskarosse nicht mehr bringen. Die Technik hat ihn ausgebremst. Schlecht für seinen vollen Terminplan, gut für die geschundene Natur. 
Das Beispiel ist natürlich fiktiv. In Wirklichkeit gibt es keinen Ralf, der mit seinem BMW Touring liegen geblieben ist. So etwas passiert in der Realität eher selten. Zu selten?

Ja! Ralfs BMW 525d Touring gehört laut der"Heiße Zeiten" Kampagne des "Eine Welt Netz NRW e.V." zu den absoluten Klimasündern: "Der Klimawandel trifft vor allem die Menschen in Entwicklungsländern. Eine Reduktion Deiner persönlichen CO2-Emissionen bedeutet einen Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit. Jetzt Gegensteuern!".

Ziel ist es, Kinder und Jugendliche darüber aufzuklären, wie Klimaveränderungen  mit Armut zusammenhängen. Im Zentrum dieser Arbeit stehen  die Milleniumsentwicklungsziele (MDGs) der UN. Hierbei geht es um acht Ziele für das Jahr 2015, die von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen vereinbart wurden. Dazu gehört neben Primarschulbildung für alle auch die Beseitigung von extremer Armut und Hunger sowie Ökologische Nachhaltigkeit. 

Natürlich geht es nicht nur um Aufklärung. Die Jugendlichen sollen auch die Möglichkeit bekommen, sich für einen gesunden Planeten mit weniger Armut zu engagieren. Eine Aktion, die am 29. Mai bereits zum wiederholten Male stattfand, ist die der Klima Knöllchen. Besonderes Augenmerk liegt auf den SUVs (Sport Utility Vehicles). Auf der einen Seite freuen sich Befürworter der SUVs: Das Fahrgefühl einer Limousine mit der Antriebskraft eines Geländewagens.

Auf der anderen Seite bemängeln Umweltschützer den außerordentlichen Spritverbrauch, mit dem sie in hohem Maße der Umwelt schaden. „ Kinder und Jugendliche sind die Hauptbetroffenen der zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels. Wir wollen mitgestalten und entscheiden, in welche Richtung sich die Erde in Zukunft dreht", erklärt Johanna Jurczyk von der Grünen Jugend. Ein klarer Fall für die roten Klima Knöllchen, die am letzten Samstag in ganz Nordrhein Westfalen verteilt wurden. In ganz Nordrhein Westfalen und in Hamburg Barmbek. Denn obwohl die „Heiße Zeiten“ – Kampagne eigentlich nur auf Nordrhein Westfalen ausgerichtet ist, wurde PlanAction, die Jugendgruppe von Plan Deutschland e.V. auf die Klima Knöllchen-Kampagne aufmerksam. PlanAction brachte die Aktion kurzerhand in den hohen Norden. Für alle Klimaschützer gibt es den grünen Klima-Orden. Fahrradfahrer, Fußgänger und Führer umweltfreundlicher Autos gehören zu den Gewinnern.

Auf der Suche nach der politischen Jugend

Geschrieben von: Lena Köpsell, Jendrik Dedow, Jonas Spengler Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 09:58 Uhr

by: Jan-Henrik WiebeEndlagerfrage, Klimawandel und Finanzkrise; alles Themen, die täglich die Medien dominieren und auch die Zukunft der heutigen Jugendlichen beeinflussen. Die Zeit der 68er, die Zeit der großen sozialen Bewegungen ist vorbei und ist Jugendlichen bestenfalls aus RAF- oder Woodstock-Dokumentationen bekannt.

Doch wie sieht es aus mit dem Bewusstsein der Jugend heute zu Politik?  Mit einer Umfrage und einem Zeitzeugen-Gespräch haben wir versucht,  uns diese Veränderungen und wie es sich momentan mit dem „revolutionären Bewusstsein der Jugend“ verhält, genauer anzuschauen.

Scrab befragte dazu 250 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren verschiedenster Schulformen in Lüneburg. Dies stellt selbstverständlich keine repräsentative Umfrage dar. Bestimmte Tendenzen ließen sich jedoch ableiten:Fast alle Befragten schätzen sich selbst als politisch interessiert ein. Ebenso informieren sich mehr als zwei-drittel regelmäßig über politische Themen.

Weiterlesen: Auf der Suche nach der politischen Jugend

Seite 1 von 2

Scrab's Top Themen

Organic-Fashion
Zwischen Stil und Wahnsinn
Neue Mode-Sommertrends und wie Öko-Mode immer populärer wird. Mehr
ennifer Wiesbeck / www.jugendfotos.deLerntipps
Nicht den Kopf hängen lassen!
Bald steht das Abitur vor der Tür und die heiße Lernphase beginnt. Wir geben letzte Tipps damit euer Abi gut wird. Mehr
by: Lance McCordSchweinegrippe
Halluzinationen nach Impfung - Scrab-Redakteur berichtet
Nachts kam bei ihm der Russe aus dem Schrank. Mehr

Internet
Gefangen im weltweiten Netz
Wenn das Internet zur Sucht wird und alles andere zur Nebensache. Mehr

Benutzermenü