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Würdet ihr die Piraten wählen?
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Die jungen Milden
Lüneburgs Polit-Nachwuchs setzt auf Sachlichkeit, ein mobiles Bürgeramt und das Internet
Kronleuchter erhellen den
Raum, der alte
Kurfürst von Hannover blickt herab auf die Anwesenden.
Huldigungssaal heißt der Ort im Rathaus, an dem der Lüneburger Rat tagt und alte Haudegen der Stadtpolitik wie Ulrich Mädge oder Eckhard Pols von der CDU sich häufig
scharfe Wortgefechte liefern.
Doch durch diese alten Gemäuer im Rathaus weht jetzt ein frischer Wind. Sechs Monate ist es inzwischen her, dass sich der damals neugewählte Rat der Stadt zum ersten Mal getroffen hat. Neu dabei sind seitdem zum Beispiel die Piraten. Auch in den etablierten Parteien gibt es seit der letzten Wahl junge Köpfe. Grund genug, beim politischen Nachwuchs nachzufragen, welche Erfahrungen er gesammelt und welche Pläne die Neulinge geschmiedet haben.
Licht und Schatten in Südafrika
Lüneburgerin leistet Freiwilligenarbeit im Land des Regenbogens
Wochenlange Vorbereitung,
15 Stunden im Flugzeug, Zwischenlandung in Dubai – und dann:
endlich angekommen an meinem Reiseziel Südafrika. Im Land des
Regenbogens. Bereits nach einigen Tagen in meinem Wohnort
Stellenbosch bemerke ich die großen Unterschiede zwischen der
touristischen Innenstadt und der Armut des Townships.
Stellenbosch,
eine Studentenstadt, etwa eine halbe Stunde von Kapstadt
entfernt. Hier soll ich die nächsten zwei Monate arbeiten. Während
Stellenboschs Innenstadt sehr gepflegt ist und sogar teure
Einkaufsmöglichkeiten bietet, stellt das nahe Township am Stadtrand
einen gewaltigen Unterschied dar: Die Blechhütten reihen sich
aneinander, oft nur zehn Quadratmeter für eine fünfköpfige
Familie. Hygiene und Sauberkeit sind kaum vorhanden. Townships sind
die während der Apartheid-Zeit in Südafrika eingerichteten
Wohnviertel für die schwarze Bevölkerung.
Der Beginn des Studentenlebens
Auf eigenen Beinen - 400 km entfernt von Lüneburg
In gut einer Woche ist es
soweit: dann beginnt für Sinja Schneidereit der für sie erste große
Schritt in ihrem Leben - das Studium. Endlich kann sie gebannt in den
Hörsälen sitzen, sich neues Wissen aneignen und Bücher wälzen.
Endlich ist sie Studentin, wird als solche auf Studentenpartys gehen
und das Studentenleben in ihrer neuen Heimat Marburg genießen. „Das
ist zwar gut 400 km von Lüneburg entfernt, aber die Stadt gefiel mir
gleich beim ersten Besuch gut“, sagt die Lüneburgerin. Das läge
sicher auch daran, dass Marburg als Studentenstadt Ähnlichkeit zu
Lüneburg habe.
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